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Fachliteratur von Fellnasen-Kennern 

"Leben will gelernt sein -  So helfen Sie Ihrem Hund, Versäumtes wettzumachen" (Wibke Hagemann, Birgit Laser)

Hunde aus dem Tierschutz haben meist keinen optimalen Start ins Leben. Ihre Prägung und Sozialisation sieht anders aus als bei einem "normalen" Welpen. Diese fehlenden Umweltreize und Erfahrungen fühfren dazu, dass diese Hunde später bestimmte Verhaltensweisen zeigen wie Ängstlichkeit, Scheu, Misstrauen oder Nervosität und hohe Stressanfälligkeit. Das Buch hilft, die Gründe besser zu begreifen und dem Hund Sicherheit zu vermitteln.

"Von der Straße auf die Couch: Glücklich werden mit Hunden aus dem Süden" (Nina Taphorn)

Hunde aus dem Ausland gelten unter den Tierschutzhunden als dien mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad - meist zu Recht: Denn über die Erfahrungen, die sie auf er Straße und anderweitig gemacht haben, ist oft kaum etwas bekannt. Daher ist es sinnvoll, möglichst  viele Faktoren zu beachten, die das Verhalten eines vierpfötigen Einwanderers aus dem Süden so komplex machen, um gezielt auf dessen Bedürfnisse eingehen zu können. Mitleid und guter Wille reichen nicht aus. Dieser Ratgeber beschreibt das unterschiedliche Verhalten der Hunde vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Herkunft, gibt praktische Tipps zu Erziehung, Beschäftigung und Alltag und informiert über Aspekte wie Einreisebestimmungen, Erkrankungen und darüber, wie sich seriöse Vermittler von Geschäftemachern unterscheiden.

"Einwanderer auf vier Pfoten - Hunde aus dem Tierschutz" (Christiane Liebold-Eich)

Immer mehr Hunde aus dem ausländischen Tierschutz finden ihren Weg in ein neues, deutsches Zuhause - nach wie vor behaftet mit Vorurteilen: Sie schleppen Krankheiten ein, sind meist verhaltensgestört und machen Hunden aus deutschen Tierheimen Konkurrenz. Diese und andere Behauptungen schrecken viele Menschen ab, sich für einen Hund aus dem ausländischen Tierschutz zu entscheiden. Das Buch will dem Leser diese Angst nehmen und aufklären. Basis ist unter anderem eine Umfrage unter Hundehaltern, die ihr Zuhause mit einem „Einwanderer“ teilen. Hier erfährt man aus erster Hand viel über diese Hunde im Allgemeinen und im Besonderen. Und es wird deutlich: Den Hund aus dem ausländischen Tierschutz gibt es nicht. Vielmehr die gleiche Vielfalt an faszinierenden Hundecharakteren, wie man sie auch bei Hunden anderer Herkunft findet.
Die Autorin ist ausgebildete Tierpsychologin, Tierhomöopathin und Hunde-Physiotherapeutin. Sie lebt selbst mit zwei Hunden aus Spanien.

"Der Tierschutzhund: Behutsame Eingewöhnung und achtsames Training" (Sigrid Petra Busch)

Die Zahl der vergessenen, ungewollten, gefährdeten und zum Teil traumatisierten Hunde im In- und Ausland steigt stetig. Zum Glück gibt es viele Menschen, die diesen Tieren eine Chance auf ein würdevolles Leben geben wollen. Aber was genau heißt das und was kommt auf einen zu? Wie bereitet man sich auf eine Adoption vor? Welches Verhalten hilft, um einen normalen Alltag zu gestalten? Die beruflich wie privat hundeerfahrene Autorin gibt wertvolle Antworten. Ein wunderbar bestärkendes Buch mit unterhaltsamen und im wahrsten Sinne des Wortes "bezeichnenden" Grafiken.

"Der Tierschutzhund: Starthilfe ins neue Leben" (Pia C. Gröning)

Hunde aus dem Tierschutz sind ein Gewinn fürs Leben, aber mitunter auch eine Herausforderung. In diesem Buch finden Sie Tipps, um den passenden Hund zu finden, den vierbeinigen Mitbewohner einzuschätzen und Fehler zu verhindern. Außerdem werden die Themen Tierschutz, Pflegestelle und Hundehaltung beschrieben, damit Sie mit Zuversicht, Vertrauen und viel Freude in das gemeinsame Rudelleben gehen können.  

"Die zweite Chance: Hunde mit Vergangenheit" (Katharina von der Leyen, Inga Böhm-Reitmeier)

Jeder Tierheimhund bringt eine Geschichte mit, die ihn geprägt hat. Dieser umfassende Erziehungs- und Verhaltensratgeber vermittelt das spezielle Know-how für Besitzer von Hunden aus zweiter Hand – von Eingewöhnung über Bindungsaufbau bis zu Verhaltensauffälligkeiten. Dazu gibt es Fallbeispiele. Ein Buch auch für Mitarbeiter in Tierheimen und im Tierschutz.

"Streuner! Straßenhunde in Europa" (Stefan Kirchhoff)

Wie leben Straßenhunde denn wirklich? Was machen sie den ganzen Tag, wenn sie frei herumlaufen? Und wie können Besitzer eines solchen Straßenstreuners die Erkenntnisse nutzen? Stefan Kirchhoff war drei Monate in Süd- und Südosteuropa unterwegs und hat Streuner fotografiert und deren Leben und Alltag erforscht. Das Ergebnis ist ein aufschlussreiches Buch, mit dessen Kauf Sie die Kynos Stiftung "Hunde helfen Menschen" unterstützen.

"Tierschutzhunde als Therapiebegleithunde - eine Perspektive?" (Kira Hildmann)

Therapiebegleithunde gewinnen zunehmend an Popularität. Aber müssen es immer Labrador, Golden Retriever oder Australian Shepherd sein? Wie sieht es mit Mischlingen, Hunden mit Handicap oder solchen Hunden aus, die bereits eine bewegte Vergangenheit hatten? Kann das funktionieren? Antworten dazu gibt es in diesem Buch inkl. Interviews mit Experten aus verschiedenen tiergestützten Bereichen.

"Hunde aus dem Süden: Vom Streuner zum Familienhund" (Martina Nau)

Hunde aus dem Süden sind oft ganz anders als unsere Hunde. Dies ist nicht positiv und auch nicht negativ, sondern spannend und aufregend. Diese Hunde haben eine deutliche Körpersprache und einen ungewöhnlich großen Freiheitsdrang. Entweder handelt es sich um Straßenhunde, die oft seit Generationen in kleinen Rudeln oder alleine leben, auf dem Land oder in Städten herumstreunen und sich abenteuerlich durchs Leben schlagen. Oder es sind Hunde, die von Menschen gezüchtet wurden, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, dann aber irgendwann überflüssig wurden. Manchmal werden sie ausgesetzt und manchmal in Tierheimen abgegeben. Immer aber haben sie ein Schicksal hinter sich, über das selten jemand Bescheid weiß.
Das Buch informiert über die Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Aufnahme eines südländischen Hundes als Familienmitglied und zeigt, welche Probleme und Überraschungen zu erwarten sind: ein hoher Jagdtrieb, ein großer Drang nach Unabhängigkeit und große Sensibilität, manchmal leider auch Aggressivität. In diesem Buch erfährt der Leser, wie man richtig mit diesen besonderen Hunden umgeht und wie man eine gute Beziehung aufbaut, um gemeinsam ein schönes und stressfreies Leben führen zu können.

"Der Mensch-Hund-Code" (Günther Bloch, Elli H. Radinger)

Als Rudeltiere wollen Hunde wissen, wie sie sich am Menschen orientieren können. Der Mensch wiederum möchte verstehen, wie sein vierbeiniger Freund tickt und ist bereit, zahlreiche Trainingsmethoden auszuprobieren – meist ohne Erfolg. Doch wie findet der Hundehalter einen zuverlässigen Weg im Umgang mit seinem Hund? Günther Bloch und Elli H. Radinger beobachten seit Jahrzehnten wilde Hunderudel und Haushundegruppen und haben sich abgeschaut, wie Hunde untereinander agieren. In ihrem neuen Buch geben sie Hundehaltern verhaltenspsychologische Tipps zum Entschlüsseln des „Mensch-Hund-Codes“.

"Mensch-Hund Psychologie: Wie Mensch und Hund miteinander leben und sich gegenseitig beeinflussen" (Jörg Tschentscher)

Seit Tausenden von Jahren begleiten Hunde den Menschen und haben sich seinem Leben angepasst und umgekehrt. So aufeinander eingestellt, kommt es zwangsläufig zur gegenseitigen Beeinflussung durch Stimmungsübertragung, Gedanken und Gefühle - oft ohne dass uns dies bewusst ist. Wie das aussiehen kann und wie wir dieses Aufeinander-Eingestimmt-Sein für positive Entwicklungen nutzen können, zeigt dieses aufschlussreiche Buch mit vielen Aha-Effekten. 

"Das Tao der Hunde: Voneinander lernen - ein ganzheitliches Konzept der Mensch-Hund-Beziehung" (Sigrid Petra Busch)

In diesem etwas anderen Ratgeber geht es darum, den (eigenen) Hund als "Coach" für persönliche und gemeinsame Entwicklungsschritte zu sehen. Denn durch Ihr "So-sein" und Verhalten geben uns die Tiere unbewusst Feedback und zeigen uns, an welcher Stelle wir gerade stehen und welche Wachstumsschritte ggs. anstehen. Ihr Apell: "Gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Hund den Weg des Bewusstwerdens hin zu mehr Zufriedenheit, Wertschätzung und Eigenverantwortung." Ganz im Sinne von "Man bekommt nicht, was man will, sondern was man braucht."

"Gemischtes Doppel: Unsere Hunde und wir" (Alexandra Horowitz)

Hunde tun Menschen sehr viel Gutes, umgekehrt ist das nicht immer der Fall. Als Hundeforscherin und als Person, die Hunde liebt und mit ihnen lebt, erkundet Alexandra Horowitz in diesem Buch, was uns die Wissenschaft über Hunde als Tiere und über unser Selbst verrät. Jenseits der Wissenschaft betrachtet sie, was menschliche Schwächen und kulturelle Regeln über die Hund-Mensch-Bindung offenbaren und wie sie diese beschränken. Tatsächlich ist unser Verhältnis zu Hunden manchmal widersprüchlich, überraschend, seltsam oder sogar verstörend, beispielsweise dann, wenn wir mit Qualzuchten den Geschöpfen schaden, die wir eigentlich lieben. Dieses Buch gibt Denkanstöße zu der Frage, wie wir jetzt mit unseren Hunden leben und wie wir in Zukunft besser mit ihnen umgehen können.

Weitere Bücher von Dr. Alexandra Horowitz: "Was denkt der Hund? Wie er die Welt wahrnimmt - und uns" sowie "Hund - Nase - Mensch: Wie der Geruchssinn unser Leben beeinflusst"